Wohin soll’s also gehen? Nach Soweto natürlich! Das größte aller Townships in Südafrika feiert heute mit großem Elan die einzigartige Kultur und Geschichte des Widerstandskampfes.
Nur 25 Kilometer südwestlich einer der geschäftigsten und pulsierendsten Städte Afrikas, Johannesburg, liegen die Hütten, Paläste und sonstigen Bauten desTownships Soweto.
Von weitem wirkt es etwas einschüchternd, doch trauen Sie sich ruhig mitten hinein in diese Menschenmasse und erleben Sie die herzliche Gastfreundschaft des städtischen Südafrika. Kein Wunder, dass Hunderte von Leuten aus aller Herren Länder jeden Tag hierher reisen.
Sie werden angezogen von der einzigartigen, herzerwärmenden Gastfreundschaft und pulsierenden Seele eines Volkes mit unersättlicher Lebenslust und den Lektionen, die Soweto in der südafrikanischen Geschichte des Widerstandskampfes gegen die Apartheid zu bieten hat.
Soweto, das 2004 seine Hundertjahrfeier beging, bietet einige geschichtliche Stätten, Shebeens (Trinkhallen oder Kneipen), Restaurants und Pensionen (Bed and Breakfasts), wo der Besucher die Möglichkeit hat, den wahren Geist von Ekasi, dem Township, zu erfahren.
Geschichte des Widerstandskampfes
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The Nelson Mandela Museum : Bei einem Besuch in diesem Museum hat man die seltene Gelegenheit, etwas über Mandela als Familienvater zu erfahren, sein Schlafzimmer und die Möbel zu sehen, die er damals in den 1950er Jahren benutzte, als er dieses Heim mit seiner früheren Frau Winnie Mandela teilte.
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Das Hector Pieterson HeritageMuseum ist ein geschichtliches Denkmal für den Mut der Jugend aus Soweto und ist nicht weit von Mandelas Haus entfernt. Erfahrene Kuratoren wie Antoinette Sithole, die die Unruhen von 1976 am eigenen Leibe erlebt hat, nehmen Besucher mit auf eine Reise in die Vergangenheit und führen Sie durch das Museum. Antoinette ist die Schwester von Hector Pieterson der auf dem berühmten Foto zu sehen ist das schließlich zu einem Symbol der Unruhen wurde, und sie ist selbst Zeugin dieser Ereignisse gewesen.
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Ein guter Abschluss für diese Reise in die Geschichte Sowetos ist ein Besuch in der katholischen Kirche Regina Mundi in Rockville, wo man Einblicke in die zahllosen Protestkundgebungen und Begräbnisse von Aktivisten, die das Leben in Soweto nach den Unruhen von 1976 prägten, erhält.
Einheimische Gastfreundschaft
Soweto besteht allerdings nicht nur aus Geschichte und Widerstandskampf. Nach einem langen Tag voller Besuche dieser geschichtsträchtigen Stätten, bieten die Wärme und Gastfreundlichkeit Sowetos in Form der vielen guten Restaurants, die rund um das Township zu finden sind, eine willkommene Abwechslung.
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In derselben Straße wie Mandelas Haus bietet das Sakhumzi’s Restaurant dem Besucher eine Kostprobe der Soweto-Küche. Lassen Sie sich ein üppiges Mittagessen aus Idombolo (Klößchen), Mopani-Würmern, Morogo (gekochtem Grüngemüse), Pap (Maisbrei) und sonstigen einzigartigen südafrikanischen Delikatessen draußen im Garten schmecken während Sie die Sonne Sowetos genießen, genau wie damals Mandela.
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Die Menschen in Soweto feiern viel und lange. Wenn man den Geist eines lebenslustigen Volkes erleben möchte, empfiehlt sich ein Abstecher zu Lokalen wie The Rock in Pimville, wo man seinen Durst nach Soweto-Art stillen kann.
Übernachten
Nach diesem langen Tag voller Besichtigungen, Essen und Tanzen brauchen Sie nicht unbedingt in die Stadt zurückzufahren, übernachten Sie doch in einem von Sowetos Bed & Breakfasts. Solche Pensionen gibt es wirklich nur hier. Einige davon sind:
- Neo's B & B
- Thuto's Bed and Breakfast
- Dakalo Bed and Breakfast
- Vhavenda Hills Bed and Breakfast
- Zizwe Guesthouse
- Ekhaya Guesthouse
Links:
Lesen Sie alles über Soweto auf der Website des Fremdenverkehrsamtes Gauteng auf www.gauteng.net